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So wird's gemacht

Jedes Motiv, welches sich für ein paar Sekunden (möglichst) nicht bewegt, ist bestens dafür geeignet. Die Familie im Urlaub oder auf dem Ausflug vor einem sehenswerten Hintergrund, das schlafende Baby, Ihr Partner oder Ihre Partnerin der/die Sie verliebt anschaut, eine lustige Situation oder einfach eine schöne Blume. Sie werden Ihre eigenen Motive dafür finden. Das, was Ihnen wichtig ist und was Ihnen gefällt, wird sich in die Welt der dritten Dimensionen entfalten. Ihre Welt ist voll davon.

So werden die Fotos gemacht:

Eigentlich ändert sich (fast) gar nichts. Sie haben ein Motiv, zum Beispiel so eins.

Statt wie bisher ein Foto, machen Sie zwei. Direkt nacheinander. Eins vor dem linken Auge und eins vor dem rechten Auge. Machen Sie das linke Foto zuerst. Das wird sich später als nützlich erweisen. Führen Sie Ihre Digitalkamera oder Ihr Handy (horizontal) vom linken Auge zum rechten Auge, wie auf einer gedachten Schiene, ohne zu verdrehen und ohne zu verkanten. Nehmen Sie in etwa den Augenabstand, von Foto links zu Foto rechts. Haben Sie keinen Sucher, also nur das Display, dann schätzen Sie den Augenabstand. Zu genau muss es nicht sein, ungefähr 7 cm.

Wenn Sie diese Fotos jetzt einzeln auf dem Bildschirm betrachten, werden Sie feststellen, dass die Szenerie auf den Bildern leicht versetzt ist, was in etwa so aussieht. Genau das machen wir uns für 3D zu nutze.

Nun übertragen Sie die Fotos auf Ihren PC oder Laptop. Den Rest übernimmt die dort installierte Software 3D-Easy-Picture - mit wenigen Maus-Klick's. Näheres dazu, erfahren Sie weiter unten.
Und so sieht das fertige 3D-Foto aus. Eines der bekanntesten ist das so genannte Rot-Cyan-Anaglyph-Bild. Dieses lässt sich überall ansehen.
Vergrößern Sie Ihren Betrachtungsabstand. Etwas weiter weg, kommt die Bildtiefe besser zur Geltung. Probieren Sie es aus. Und das Bild sollte möglichst groß, auf dem Bildschirm sein. Am besten als Vollbild.


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Sobald die Software betriebsbereit ist und die ersten 2 Fotos, wie oben beschrieben gemacht sind, sind es nur noch wenige Maus-Klick's bis zu Ihrem ersten, persönlichen Erfolg.

Falls Sie erst einmal ohne eigene Fotos probieren möchten, haben Sie hier Beispiel-Stereo-Bildpaare, die Sie für Anaglyph-Fotos zusammenfügen können.

Fertige Beispiel-Fotos zum herunterladen und ausprobieren...

Oder Sie möchten ein fertiges Anaglyph-Foto sofort betrachten, dann haben Sie hier einige Beispiele zum herunterladen.

Fertige Anaglyph-Fotos zum herunterladen und ausprobieren...

Die Software 3D-Easy-Picture und Anaglyph-Brillen gibt es hier...
(Bitte beachten Sie die Informationen zum Haftungsanschluss bei externen LInks in unserem Impressum)

So fügen Sie ein Stereo-Bildpaar mit der Software 3D-Easy-Picture zu einem Anaglyph-Foto zusammen:
Das ist das Programmfenster nach dem Start der Software. Bitte prüfen Sie, ob die im roten Feld gezeigten Häckchen gesetzt sind. Falls nicht, bitte genauso setzen. Alle anderen Häckchen in dem gesamten Programmfenster, falls gesetzt, nehmen Sie bitte heraus.


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Nun lesen Sie das linke Foto von der angeschlossenen Digitalkamera oder von dem Ort ein, an dem Sie es auf Ihrem PC oder Laptop vorher gespeichert haben (1). Das wird dann hier (2) und hier (3) zu sehen sein.


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Anmerkung: Wenn Sie Ihren Windows- Explorer auf Minibild- Ansicht stellen, finden Sie die zueinander passenden Bildpaare leichter. Außerdem hilft Ihnen die die automatische Bildnummerierung Ihrer Kamera. Die Bildnummern sind (normalerweise) aufeinander folgend.
Lesen Sie jetzt genauso das rechte Foto ein (1). Dieses sehen Sie hier (2). Diese Ansicht (3) wechselt zum rechten Bild. Auch werden die Fotos vollautomatisch zueinander ausgerichtet und zugeschnitten. Bitte lassen Sie Ihrem PC/Laptop ein paar Augenblicke Zeit dafür. Sie müssen nichts weiter tun.


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Das Rot-Cyan-Anaglyph-Bild wird erzeugt, sobald Sie den Auswahl- Punkt „Anaglyph“ (1) ausgewählt und „Rot-Cyan, color oder Dubois“ (2) gesetzt haben.


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Das war's. Im Vorschaufenster können Sie Ihr fertiges 3D-Foto bewundern. Mit „Vollbild“ (1) auch in voller Bildschirmgröße, mit der „ESC-Taste“ Ihrer Tastatur wechseln Sie wieder zur Programmansicht.
Mit dem Schieberegler (2) können Sie, bei Bedarf, die Objekte im Bild weiter nach hinten schieben oder weiter nach vorne holen. Sie können damit sogar beispielsweise einen Zweig von einem Baum, aus dem Bildschirm herausragen lassen oder den ausgestreckten Arm einer Person. Ein sehr netter Effekt.
Achten Sie bitte darauf dass Objekte, die aus dem Bildschirm heraus ragen, nicht vom Bildrand angeschnitten werden. Das mag unser Verstand nicht so gern. Diese sollten auch nicht zu weit heraus ragen. Hierbei ist ausprobieren angesagt.
Wenn Sie Personen fotografieren bitten Sie diese, für diesen Moment ganz still zu halten. Sich bewegende Motive "stören" den Bildeindruck.
Natürlich speichern Sie gleich noch Ihr fertiges 3D-Foto, zur weiteren Verwendung …


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… und das machen Sie so: Sie legen den Speicherort fest (1), wählen Anaglyph (2) sowie „Rot-Cyan, color" oder „Rot-Cyan, Dubois" (3) und klicken auf „Speichern“ (4).


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Damit steht Ihnen Ihr 3D-Bild in der Variante „Anaglyph Rot-Cyan“ zur weiteren Verwendung zur Verfügung.
Die Software 3D-Easy-Picture und Anaglyph-Brillen gibt es hier. (Bitte beachten Sie die Informationen zum Haftungsanschluss bei externen LInks in unserem Impressum)
Ich wünsche Ihnen ganz viel Spaß, in Ihrer eigenen 3D-Welt. Bezaubern Sie sich und andere, mit Ihren faszinierenden 3D-Fotos.
Die Beschreibung weiterer Verfahren zum Zeigen Ihrer Fotos, z.B. auf einem 3D-Fernseher, ist in Arbeit und wird schnellstmöglich hoch geladen. Eines kann ich Ihnen vorab schon sagen. Es ist genau so einfach.

Zusammengefasste Tipps und Ideen:

• Mit diesem Schieberegler (auf der rechten Seite des Programmfensters) können Sie festlegen, ob Motive, die dicht an/vor der Kamera standen, weiter hinten, weiter vorne oder sogar aus dem Foto herausragen sollen. Beispielsweise der ausgestreckte Arm einer Person, die direkt vor Ihrer Kamera stand. Ein netter Effekt.


• Achten Sie dabei darauf dass aus dem Foto herausragende Motivteile nicht von den Rändern des Fotos „angeschnitten“ werden.

• Je nach Bildschirmgröße ist der optimale Betrachtungsabstand unterschiedlich. Probieren Sie es aus und finden Sie Ihren eigenen optimalen Betrachtungsabstand. Bei einem Computerbildschirm liegt er ungefähr bei 1,5 m. Bei einem Laptop kann er kürzer sein, bei einem Fernseher wird er größer sein.

• Vollbildmodus ist beim Betrachten immer eine gute Idee.

• Die Motive, die Sie fotografieren, sollten sich möglichst nicht bewegen.

• Wenn Sie die Anaglyph-Bilder auf einem z. B. USB-Stick speichern, können Sie diese im Kreise Ihrer Familie/Freunde auf Ihrem Fernseher betrachten, wenn dieser einen USB- Anschluss hat. Das ist dann ganz großes "Kino" - für alle.

• Auch können Sie Ihre 3D-Bilder beispielsweise per Mail verschicken, auf eine Cloud hoch laden, ausdrucken und ein Fotoalbum damit gestalten und so weiter. Warum nicht auch an die Wand hängen? Stecken Sie gleich eine Brille - griffbereit - hinter den Bilderrahmen.

• Auch als Geschenk ist Ihr 3D-Bild bestens geeignet. Legen Sie eine Brille gleich mit dazu.